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08.11.11:Innovative und kostengünstige Sensoren aus dem Bereiche der Polymer Optischen Fasern

Sensoren mit POF - ein Seminar des PhotonicNet in Kooperation mit Partnern der Hochschule Harz im Rahmen des POF LAB

Das PhotonicNet organisiert für das POF-LAB in Wernigerode eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Sensoren mit POF“. Licht zu Erfassung sensorischer Größen bietet zahlreiche Vorteil wie etwa die berührungslose Erfassung von Messgrößen, EMV–Verträglichkeit, die Möglichkeit zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen usw. Die Kombination mit kostengünstigen Komponenten, wie sie durch Technologien aus dem Bereich der Polymeroptischen Fasern (POF) zur Verfügung stehen, ermöglicht die Herstellung innovativer Sensoren. Derartige Sensoren auf POF-Basis sind Schwerpunkt dieses Forums.

Vorabendtreffen:
14. November I 19:00 Uhr
Weißer Hirsch Marktplatz 5
38855 Wernigerode

Veranstaltungsort Forum:
15. November I 10:00 – ca. 15:30 Uhr
IGZ - Innovations- und Gründerzentrum im Landkreis Harz GmbH
Dornbergsweg 2
38855 Wernigerode

Quelle und weitere Informationen zum Download: PhotonicNet

 


 

28.06.11: PhotonicNet übernimmt die Organisation des POF-LAB

Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert von der Hochschule Harz und Dr.-Ing. Thomas Fahlbusch vom Kompetenznetz für Optische Technologien PhotonicNet beschließen die Übernahme der künftigen Organisation des POF-LAB durch das PhotonicNet. Mit diesem Schritt soll die Zukunft des POF-Netzwerks sichergestellt werden.

Aufgebaut wurde das POF-LAB in den vergangenen Jahren mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik in Wernigerode. Innerhalb dieses so genannten NEMO-Netzwerkes zur Anwendung optischer Polymerfasern haben sich elf Partner zusammengeschlossen, um die Technologie der Polymer Optischen Faser (POF) weiterzuentwickeln. Durch die Übernahme der Organisation durch das PhotonicNet sollen die Verselbstständigung des POF-Netzwerkes sowie die Kontinuität optimiert werden. Die PhotonicNet GmbH ist eines der acht regionalen Kompetenznetzwerke zur Förderung der Optischen Technologien in Deutschland. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei in Niedersachsen und in Sachsen Anhalt.

Prof. Dr. Fischer-Hirchert (rechts) und Dr.-Ing. Fahlbusch (links) beschließen die weitere Organisation des POF-LAB durch das PhotonicNet

Die inhaltlichen Schwerpunkte finden sich im Technologiemanagement, im Marketing, in der Kommunikation sowie in der Aus- und Weiterbildung aus dem Bereich der Optischen Technologien. Die Ausbildung sowie der Technologietransfer der oftmals unbekannten Technologie der Polymer Optischen Faser hingegen sind die wesentlichen Schwerpunkte des POF-LAB. Weitaus bekannter ist die Technologie der Glasfaser. Dieser Technologie verdanken wir immerhin die hohen Datenübertragungsraten, die wir für immer schneller werdende Internet-Verbindungen benötigen. Auch die Datenübertragungsraten, die nötig sind, um Fernsehsendungen über das Internet (IP-TV) oder Videotelefonie zu ermöglichen, kommen schon lange nicht mehr ohne die Technologie der Glasfaser aus.Um die Lichtgeschwindigkeit dieser Technologie zu den einzelnen Häusern zu bringen, hat die Telekom mit dem Ausbau des Glasfasernetzes begonnen. Der Begriff FTTH, (Fiber to the Home) der in diesem Zusammenhang häufiger auftaucht, bezeichnet den Anschluss der Häuser an das Glasfasernetz. Die Installation des Glasfasernetzes bringt allerdings einen aufwändigen und kostenintensiven Verbindungsprozess der einzelnen Fasern mit sich.

Deutlich einfacher lassen sich die Polymer Optischen Fasern ohne Stecker direkt installieren. Die optische Datenleitung über diese Fasertechnik ist somit eine sehr kostengünstige Möglichkeit, hochratige optische Datennetze und Telefonverbindungen innerhalb von Häusern und Bürogebäuden als innovative Alternative zu Glasfaser und Kupfernetzen zu realisieren. Das PhotonicNet wird damit in Zukunft unter dem Namen POF-LAB Informations- und Qualifizierungsmaßnahmen für die Polymer Optische Fasern in Kooperation mit der Hochschule Harz anbieten.

Quelle: PhotonicNet

 


 

25.06.10: Workshop zur Anwendung optischer Polymerfasern (POF) im IGZW am 09.06.2010

Anwendungsszenarien mit POF in den Marktsegmenten Wohnungswirtschaft und SmallOffice/HomeOffice (SoHo), das Betreiben von Polymerfasernetzen, die Komplettierung von Ausschreibungsunterlagen sowie Aus- und Weiterbildung zur dieser innovativen Technologie der Datenübertragung waren Themen des Frühjahrs-Workshops der zehn Netzwerkpartner des NEMO-Netzwerkes. Einhelliges Fazit: In der POF-Szene bewegt sich etwas und das Netzwerk POF-LAB hat einen wesentlichen Anteil daran! Information und Weiterbildung müssen in der Zukunft eine Hauptrolle spielen und das Technikum im Innovations- und Gründerzentrum in Wernigerode wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Damit kann es permanent genutzt und in der Betreuung durch die Hochschule Harz und die HarzOptics GmbH zur ständigen Anlaufstelle für Elektroplaner und Architekten, Elektro-Meisterbetriebe, Netzwerkbetreiber und Nutzer schneller Datenübertragungstechnik werden. Die spontane Teilnahme eines Schweizer Datennetz-Installationsunternehmens, dessen Geschäftsführer zu diesem Workshop extra aus Bern über 800km angereist war, unterstreicht das wachsende Interesse an POF-Installationen. Die Vorstellung der Ergebnisse der POF-Potenzialanalyse der Hochschule Harz/Fraunhofer IFF lieferte weitere Grundlagen für die weiter Arbeit und für die Mitwirkung der Netzwerkunternehmen in nationalen und internationalen Fachgruppen. Der nächste Workshop ist für den Herbst 2010 geplant und er soll an exponierter Stelle Anwendungsfälle schneller Datennetze zeigen.

POF-Workshop

 


 

Aus der Volksstimme vom 24.06.2010

POF-Seminare

 


 

04.05.10: Neues Kabelmedium mit verstärkter Messepräsenz – die POF-Szene rückt zusammen

Unter dem Slogan „Optical-Inhouse-Network“ präsentieren sich Partner des NEMO-Netzwerkes POF-LAB des IGZ in Wernigerode innerhalb kürzester Frist auf mehreren bedeutenden Fachmessen mit ihren Produkten und Dienstleistungen, Mitte April auf der „Light and Building“ in Frankfurt, danach auf der Hannover Messe und vom 4. bis 6.5.2010 auf der ANGA-Cable in Köln.

POF ist die Abkürzung von Polymer Optische Faser, also ein Lichtwellenleiter – nicht aus Glas – sondern aus Kunststoff. POF ist das neue Kabel für die Vernetzung kleiner und mittelgroßer Netze. POF lassen sich leicht verlegen, mit Biegeradien unter 2 cm, man arbeitet steckerlos (ein Cuttermesser genügt zur Not zur Kabelkonfektionierung) und hat alle Vorteile von Lichtwellenleitern - insbesondere kommt es nicht zu Störungen durch das 230V-Netz, wie dies bei kupferbasierten Netzen der Fall ist. POF-basierte Netze arbeiten mit Übertragungsraten von 100 Mbit/s und Reichweiten bis zu 100 Metern. Sie eignen sich besonders zu Nachrüstungen im SOHO-Bereich (small office - home office).

All das konnte man u.a. auf dem Gemeinschaftsstand POF-basierter Netze auf der Light and Building in Frankfurt sehen, wo vier von neun Netzwerkpartnern vertreten waren: Die Firma Rutenbeck aus Schalksmühle (NRW) vertreibt unter dem Produktnamen Homefibre eine ganze Gruppe von POF-Produkten. Besonders erwähnenswert ist ein Switch mit POF-Uplink- und 230V-Anschlüssen, der in eine Unterputzdose mit normaler Einbautiefe passt. Diese Miniaturisierung ist im Netzwerkmarkt unerreicht. Man kann also POF-Netze in der Wohnung fest installieren, die Kabel unter dem Teppich oder hinter den Teppichleisten verlegen und an den beiden RJ45 Ausgängen der Miniswitc-Wanddose seinen IP-Fernseher und/oder den Computer und/oder das IP-Telefon mit ganz normalen Kupferanschlußkabeln anschließen. Außerdem bietet Rutenbeck für die Netzwerkzentrale pfiffige Lösungen mit Switches und Routern im Hausanschlußkasten auf der Hutschiene, auch wieder mit POF-Anschlüssen.

Die Firma Ratioplast-Optoelectronics aus Lübbecke (NRW) zeigt ebenfalls POF-Switches, die man in Unterputzdosen installieren kann, aber auch SFP-Module, mit denen man bestehende Switches und Router mit POF-Eingängen ganz unkompliziert ausstatten kann. Ratioplast-Optoelectronics hat seine POF-Netze erfolgreich in einigen Hotels realisiert und dies während des Hotelbetriebes, ohne Schlitzestemmen oder anderen baulichen Belästigungen. POF ist also mittlerweile in vielen Projekten etabliert und arbeitet störungsfrei, ein großer Vorteil optischer Datennetze.

Ergänzt werden die Auftritte durch Netzwerkpartner, die forschen, beraten, vermarkten und schulen. Die Hochschule Harz aus Wernigerode und die HarzOptics GmbH, ein Aninstitut der Hochschule entwickeln neue Technologien für polymere Lichtwellenleiter. Ein Schwerpunkt ist die Erhöhung der Übertragungsrate von zur Zeit 100 Mbit/s auf 1 Gigabit/s. Die HS Harz war weiterhin federführend für ein POF-Lehrcurriculum, das in einheitlicher Form in Deutschland die Einsatzmöglichkeiten und Installationstechniken von POF-basierten Netzen vermittelt.

Ebenfalls im Netzwerk integriert ist die HouseCom Solutions aus Bayern, ein Consulting-Unternehmen, das helfen kann, POF-Netze zu konzipieren und zu realisieren. Zu den damit verbundenen Themen gehört auch die Frage der Minimierung des Energieverbrauches oder die Auslegung multimedialer Home-Netze mit ihren zahlreichen Standards, durch die sich nur Kenner noch durchfinden. Beeindruckend an POF sind die unübertroffene Installationsmöglichkeit, die geringen Investitionen für den Handwerker und die Preiswürdigkeit POF-basierter Netze im Vergleich zu Kupfer-basierten Netzen. Insbesondere für Nachinstallationen ohne Schlitzestemmen gibt es zur Zeit keine Alternative.

Light and Building 2010

Regionaler Partner ist das Projektbüro des Netzwerkes POF-LAB im IGZ in Wernigerode, Dornbergsweg 2. Im dortigen Technikum werden regelmäßig Schulungen für Planer und Architekten, Anwender und Installationsbetriebe angeboten.

 


 

Aus der Volksstimme vom 10.02.2010

POF-Seminare

 


 

21.11.09: HarzOptics GmbH offizieller Berater des Landesbreitbandzentrums Sachsen-Anhalts

Seit Kurzem ist die HarzOptics GmbH, ein An-Institut der Hochschule Harz (FH), als offizieller Berater im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert. Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Kommunikationstechnik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH), und Breitbandmanager Hans-Martin Schulze freuen sich über den Erfolg: "Basierend auf der langjährigen Kompetenz im Bereich Breitband sowohl als Forschungsdienstleister als auch innerhalb des 'Breitbandzentrums Harz' ist die HarzOptics GmbH nun qualifiziert, die Förderanträge der Kommunen landesweit fachlich zu erschließen."

Die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt hatte unlängst eine Ausschreibung herausgegeben, um der Landes-Breitbandinitiative zertifizierte Berater im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie in Sachsen-Anhalt zur Seite zu stellen. Auch die HarzOptics GmbH, die zusammen mit der Hochschule Harz (FH) Träger des Breitbandzentrums Harz ist, hatte sich um die Übernahme der Beratungsleistungen gemäß der Breitband-Fördergrundsätze beworben. Elf Unternehmen kamen in die engere Auswahl und unterzogen sich einer Kompetenzevaluation vor einem achtköpfigen Gremium in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts, welches vom stellv. Regierungspressesprecher Theo Struhkamp geleitet wurde.

Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert

Neben Prof. Fischer-Hirchert (Tel.: 0173/2875332, E-Mail: ufischerhirchert@hs-harz.de), steht Hans-Martin Schulze (E-Mail: hschulze@harzoptics.de) bei Fragen und für weiterführende Informationen gern zur Verfügung.

Quelle: IDW

 


 

06.11.09: Technikerlehrgang zum Netzwerkaufbau mit optischer Polymerlichtwellenleitern

Die Hochschule Harz bietet zum ersten Mal zusammen mit dem Innovations- und Gründungszentrum Wernigerode (IGZW) und dem Nemo-Netzwerk POF-LAB einen Lehrgang zur Zertifizierung zum Thema „Netzwerkverkabelung über optische Polymerfasertechnik (POF)“ an. Die ganztägige Veranstaltung findet am Freitag, den 18. Dezember 2009, um 9.00 Uhr im IGZW im Dornbergsweg 2 statt und richtet sich vornehmlich an Architekten, Gebäudeplaner, Netzwerkplaner und Elektromeister, die für Ihre Betriebe die neue einfache Netzwerkverkabelungstechnik einsetzen wollen. Der Kurs ist Teil eines dreitägigen Gesamtlehrpaketes, welches mit einer Prüfung zum zertifizierten POF-Techniker des Deutschen Instituts für Breitbandkommunikation (dibkom) abgeschlossen wird.

Optische Polymerfasern (POF)

„Allen, die eine zukunftsweisende Kommunikationstechnologie im Heim- oder Bürobereich planen, verlegen oder verwenden wollen, werden die dazu nötigen Kenntnisse praxisnah mit einem erheblichen Übungsteil vermittelt“, so Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Telekommunikation an der Hochschule Harz. „Die großen Vorteile der neuen Technologie liegen unter anderem in den sehr geringen Verlegemaßen mit einem Millimeter Durchmesser, den sehr kleinen Biegeradien zur Verlegung in Fußleisten und der Nachhaltigkeit. Denn die verlegten Fasern sind in der Zukunft auch für höhere Bandbreiten leicht erweiterbar.“

Anfragen und Anmeldungen können an Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert (E-Mail: ufischerhirchert@hs-harz.de, Tel.: 03943/659-351) gerichtet werden.

 


 

21.10.09: Neu aufgebaute Projektgruppe will Anwendungsbereiche
von Schlüsselbauelementen für optische Polymerfasernetze ermitteln

Zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 hat Prof. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Kommunikationstechnik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH), im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes "Forschung für den Markt im Team" (ForMaT) die neue Forschergruppe "SOP - Schlüsselbauelemente für optische Polymerfasernetze" aufgebaut. Den technischen Bereich deckt der auf dem Gebiet ausgewiesene Experte Dipl.-Ing. Matthias Haupt vom Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen der Hochschule Harz (FH) ab. Ihm zur Seite steht Dipl.-Kfm. André Zufelde, der für den betriebswirtschaftlichen Bereich zuständig ist.

Projektgruppe SOP

Die Projektgruppe beschäftigt sich in der ersten Phase mit der Potenzialanalyse einer technologischen Systemplattform für die optische Übertragung von Polymerfasern. Ziel wird es sein, für die von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert bereits zur Patentreife gebrachten Schlüsselelemente mögliche Anwendungsbereiche und Marktszenarien zu erschließen. "Mit Hilfe der Ergebnisse der Potenzialanalyse in Phase I wird beabsichtigt, eine Markteingangsvision der neuen Schlüsseltechnologie mit POF-Funktionselementen zu entwerfen", so Fischer-Hirchert. "Darauf aufbauend soll in der Phase II ein Dienstleistungsunternehmen als Ausgründung der Hochschule Harz mit Fertigungspartnern im Optonetzwerk POF-LAB entstehen."

Quelle: IDW

 


 

09.10.09: Neues aus dem ZIM-Programm

ZIM

 
Der aktuelle ZIM-Newsletter steht ab sofort hier zum Download bereit:

http://www.zim-bmwi.de/dateien/newsletter/ZIM-News 03-2009

 


 

05.10.09: Hochschule Harz initiiert Telemedizin-Workshop

Erstmalig im Land Sachsen-Anhalt veranstaltete die Hochschule Harz (FH) unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Experte für Kommunikationstechnik vom Fachbereich Automatisierung und Informatik, auf dem Wernigeröder Hochschulcampus einen Workshop für Telemedizin und technische Pflegeunterstützung.

In zwölf Vorträgen und Diskussionen mit 45 Fachteilnehmern entstand ein breiter Diskurs zur kommenden Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen für die medizinische und pflegerische Versorgung. Möglichkeiten der technikgestützten Pflege speziell für die Region wurden ermittelt sowie eine Förderung mithilfe der Kompetenzträger aus Wissenschaft und Wirtschaft als auch der politischen Entscheider vorbereitet. „Unser Ziel ist es, ein größeres, regionales Modellvorhaben ‚TECLA‘ zur Planung und Umsetzung einer bedarfsoptimierten Pflegetechnik im Harzkreis zu initiieren“, erklärte Fischer-Hirchert.

TECLA-Workshop

Als das am stärksten von den Problemen der Überalterung betroffene Bundesland gilt Sachsen-Anhalt. Auch im Landkreis Harz sind ein starker Bevölkerungsrückgang bis 2025 um bis zu 15 Prozent sowie ein Überalterungstrend klar erkennbar. Aktuelle Prognosen zeigen für die Pflegestatistik des Harzkreises, dass der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung im Bundesvergleich mit bis zu 50 Prozent am höchsten liegt.

„Den sich aus dieser Entwicklung ergebenden Versorgungsdefiziten gilt es in den nächsten Jahren entschieden entgegenzuwirken. Ein besonders Erfolg versprechender Lösungsansatz liegt dabei im stärkeren Einsatz von Pflege-Assistenzsystemen, deren Einführung eine erfolgreiche regionale Planung mit medizinischen, technischen, pflegerischen und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen erfordert“, so Fischer-Hirchert. „Dabei ist der Harzkreis sowohl auf Grund seiner Wirtschaftsstruktur als auch wegen der hervorragenden wissenschaftlichen Vernetzung als Modellregion für die Planung und Realisierung technikgestützter Pflege-Assistenzsysteme im Rahmen der Umsetzung einer umfassenden regionalen Breitband-Strategie geradezu prädestiniert.“

Quelle: openPR

 


 

11.06.09: DieMount GmbH gewinnt IQ-Innovationspreis für Informationstechnologie

Die DieMount GmbH hat den mit 7.500 Euro dotierten IQ Innovationspreis Mitteldeutschland im Cluster Informationstechnologie gewonnen. Bei einer Festveranstaltung im Kunstmuseum Stiftung Moritzburg in Halle (Saale) wurde das Unternehmen aus Wernigerode vor 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien ausgezeichnet. Es überzeugte die Jury und die Veranstalter von der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland mit der Entwicklung des „Optospider DMMC 650nm simplex“.

Elisabeth und Dr. Hans Kragl

Der Optospider simplex ermöglicht eine leistungsfähige, unkomplizierte Vernetzung von verschiedenen multimedialen Geräten auch in älteren Wohnhäusern und Bürogebäuden. Diese sind aufgrund fehlender Kabelschächte für eine bequeme Nutzung und Vernetzung von multimedialen Angeboten nicht gerüstet. Die nachträgliche Verlegung von Kupfer- oder Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer, während WLAN-Netze die wachsenden Datenmengen nicht zuverlässig übertragen.

Eine Alternative sind polymer-optische Fasern (POF). Die Kunststoff-Lichtwellenleiter übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s. Dabei wandelt ein Medienkonverter das elektrische Signal des Netzwerkanschlusses in ein optisches Signal um. Bislang konnte eine Kabelader die Daten aber nur in eine Richtung übertragen. Das machte zweiadrige Kabel für die Übertragung in beide Richtungen (Duplexkabel) notwendig. Ein Problem, das die DieMount GmbH aus Wernigerode mit ihrem Medienkonverter „Optospider DMMC 650nm simplex“ gelöst hat. Er ist in der Lage, optische Signale im Duplexbetrieb auf nur einer Ader eines POF-Kabels zu übertragen und sie trotz der gleichen Wellenlänge zu trennen.

Die so mögliche Verwendung von Simplex-Kabeln bietet viele Vorteile. Sie kosten im Vergleich zu Duplex-Kabeln weniger als die Hälfte, sind nur halb so dick, in jede Richtung biegbar und benötigen keine Ummantelung. Deshalb können sie günstiger, flexibler und unauffälliger verlegt werden. Der Medienkonverter bezieht außerdem seinen Strom über eine USB-Verbindung vom Endgerät. Ist es ausgeschaltet, verbraucht auch er keinen Strom.

IQ-Innovationspreis

Statements

Clustersieger: DieMount GmbH – Dr. Hans Kragl, Geschäftsführer

„Einer unserer Partner wurde bereits beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet – das hat uns motiviert, mit unserem wichtigsten Produkt, dem Optospider simplex, ins Rennen zu gehen. Vor allem hoffen wir, damit unsere Bekanntheit in der Öffentlichkeit zu steigern, sodass Wohnungsbaugesellschaften und Netzwerkprovider auf unsere Produkte aufmerksam werden. Unseren Standort in Mitteldeutschland haben wir bewusst gewählt. Mit der Nähe zur Hochschule Harz profitieren wir zum einen von deren Aktivitäten in Bezug auf polymer-optische Fasern (POF). Zum anderen hat das Netzwerkcluster POF-LAB sein Zentrum in Wernigerode.“

Veranstalter: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland – Klaus Wurpts, Geschäftsführer

„Die DieMount GmbH zeigt die mitteldeutsche Innovationskraft im Cluster Informationstechnologie. Angesichts stetig steigender Datenmengen und einer vermehrten Nutzung von multimedialen Angeboten auch im privaten Bereich ist ein erfolgreicher Weg für den ‚Optospider DMMC 650nm simplex’ vorprogrammiert.“

Quelle: IQ-Preis Mitteldeutschland

 


 

28.04.09: NEMO-Netzwerk POF-LAB startet in die zweite Phase

Im Rahmen des 27. Fachgruppentreffens der Informationstechnischen Gesellschaft des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) ist das "Nemo-Netzwerk POF-LAB" zur Anwendung optischer Polymerfasern (POF) kürzlich in die zweite Phase gestartet. Im Wernigeröder Innovations- und Gründerzentrum (IGZW) ging es für über 20 Wissenschaftler und Entwickler aus ganz Deutschland und Österreich um die Realisierung konkreter Projekte. Die zweitägige Veranstaltung fand erstmals in Sachsen-Anhalt in Kooperation des "POF Application Centers Nürnberg" und der Hochschule Harz statt.

Erstmals seit Jahren standen Seitenlichtfasern wieder auf der Tagesordnung des Fachgruppentreffens. "Die Aufnahme dieses speziellen Themas wurde durch verschiedenartige, interessante Impulse zu Entwicklung von Seitenlichtfasern, Lichteinbringung und Design aus dem 'Nemo-Netzwerk POF-LAB' angeregt", so POF-LAB Netzwerkmanager Peter Lösler. "In Kürze werden Anwendungsbeispiele im IGZW präsentiert."

NEMO-Netzwerkpartner

Daneben widmeten sich die Tagungsteilnehmer der Standardisierung und neuen Technologietrends in der Datenübertragung per Lichtwellenleiter. Im Speziellen wurde die erweiterte Anwendung optischer Polymerfasern und der dazugehörigen elektronischen Schnittstellen sowie Lösungsansätze zur weiteren Breitbanderschließung u.a. in der Harzregion diskutiert.

Aber auch Normierung, Ausbildung und Lehre standen im wissenschaftlichen Fokus. Unter Federführung der Hochschule Harz wird unter Einbeziehung aller Partner aus dem Elektrohandwerk und der Industrie an einem bundesweit einheitlichen Konzept zur Ausbildung zum POF-Techniker gearbeitet. Den Tagungsteilnehmern konnte dazu im IGZW das neu eingerichtete POF-Technikum vorgestellt werden. Dies wird künftig für Schulungen und praktische Vorführungen zur Verfügung stehen. Zielgruppe sind Planer und Architekten sowie ausführende Betriebe, denen diese moderne Technologie der Datenübertragung nahegebracht werden soll. Parallel dazu wird im Teutloff Bildungszentrum in Wernigerode die Installation von POF-Übertragungssystemen als eigene Ausbildungseinheit in die Erstausbildung aufgenommen.

Quelle: K-News